Musikverein Pergkirchen - Willkommen!


Instrumente



Warum gerade ein Blasinstrument?     

 

Wir sind beim Musizieren geblieben:
Bei vielen ehemaligen MusikschülerInnen beschränkt sich der Gebrauch des Instruments im Erwachsenenalter auf die Weihnachtsfeiertage. Anders ist dies beim Erlernen eines Blasinstruments. Durch die ständige Verbundenheit mit dem Orchester wird das Spielen des Instruments ständig gepflegt und so zu einem festen Bestandteil des eigenen Leben.

Wir haben Freunde fürs Leben gefunden:
Ständiges gemeinsames Musizieren, das über Jahre hinweg stattfindet, schweißt zusammen. Man findet hier wahre Freunde, die man nicht, wie es in der schnelllebigen und globalisierten Zeit häufig vorkommt, rasch aus den Augen verliert. Und in manchen Fällen wurde die Freundschaft sogar zum Bund des Lebens!

Wir sind ein äußerst junges Orchester:
Mit einem Altersdurchschnitt von 30 Jahren zählen wir zu den jüngsten Blasorchestern im Bezirk Perg, was die Probenarbeit und das Miteinander besonders lebendig macht.

Wir gestalten das Dorfleben aktiv mit:
Wir freuen uns darüber, zahlreiche kirchliche und weltliche Feierlichkeiten (Hochzeiten, Begräbnisse, Erstkommunion, Prozessionen, Morgenweckruf am 1. Mai, Früh- und Dämmerschoppen… und noch viele mehr) durch unsere Musik verschönern zu dürfen. Dies stärkt die Dorfgemeinschaft und belebt den Ort. Und ein weiterer positiver Aspekt: Wir MusikerInnen, z.T. berufsbedingt nicht mehr direkt in Pergkirchen sesshaft, behalten so den Bezug zu unseren Wurzeln bei.

Wir haben eine tolle musikalische Leitung und sind stolz, Mitglieder dieses Musikvereins zu sein:
Der Musikverein Pergkirchen steht unter der fachkundigen Leitung von Frau Yvonne Gschwandtner, die Querflöte und Blasmusikorchesterleitung an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz studiert. Mit viel persönlichem Engagement und ihrer herzlichen Art gestaltet sie die Proben sehr abwechslungsreich, wobei sie jede/n einzelne/n Musiker/in entsprechend seiner/ihrer Begabung optimal einsetzt. Die gemeinsame Probenarbeit, das zusammen Musizieren, die positive und zielorientierte  Stimmung während der Proben, das Ausfeilen der Feinheiten und das gemeinsame Auftreten bei Konzerten und diversen Ausrückungen führen bei jedem einzelnen von uns immer wieder zu persönlichen Erfolgserlebnissen.

Wir stellen eine Gruppe dar, in der soziale Werte vermittelt werden:
Die vielen von uns erreichten Erfolge bauen auf der Tatsache, dass jeder einzelne mit seinen ganz persönlichen Stärken zum Gelingen beiträgt und setzt auch eine gewisse Eigenverantwortung voraus (Pünktlichkeit beim Probenbesuch, Zusammenhalt im Satz…). Die hier erworbenen Grundlagen des Zusammenarbeitens können im späteren Berufsleben äußerst hilfreich sein.

Der Musikverein gibt Halt in schwierigen Lebenssituationen:
Hier trifft man sich wöchentlich einmal zur Probe, Jahr aus Jahr ein die gleichen Menschen, die einen von Kind auf kennen, zum Musik machen, einer Tätigkeit, bei der es weniger ums Denken und Funktionieren als viel mehr ums Ausdrücken des eigenen Gefühls geht! In der heutigen Leistungsgesellschaft kommt dies bei vielen Menschen zu kurz. Musik machen tut der Seele gut und hilft, die Schwierigkeiten des Alltags besser zu meistern!

 

Querflöte
Querflöte Querflöten sind heute meist aus Messing, Neusilber oder Silber bzw. Kombinationen aus diesen Materialien, selten aus Gold oder Platin gefertigt. Trotzdem zählen sie zu den Holzblasinstru-menten. Der Tonumfang geht von h bis f4. Der Ton wird erzeugt, indem ein Luftstrom gegen eine scharfe Kante, hier das Mundloch, geleitet wird. Dabei bilden sich Wirbel, die die Eigenschwin-gungen der in der Röhre befindlichen Luftsäule anregen und somit den Schneideton stabilisieren. Entscheidend für den Klang sind neben Material die Bohrung und die Mensur. Neben der großen Flöte (C-Flöte) kommt auch das Piccolo sehr oft bei Marschmusik zum Einsatz.
Oboe und Englischhorn
Oboe und Englischhorn Die Oboe (französisch hautbois: hohes oder lautes Holz) ist ein in Frankreich entstandenes wichtiges Instrument der Holzbläsergruppe im Orchester, bestehend aus einem schnabelförmig zugeschnittenen Doppelrohrblatt als Mundstück, dreiteiliger Hartholzröhre mit enger konischer Bohrung und einem komplizierten Griffloch- und Klappenmechanismus mit bis zu 23 Klappen. Durch den Atem des Bläsers werden die Rohrblätter in Schwingung versetzt, wodurch ein obertonreicher, durchdringender Klang entsteht. Der Tonumfang der modernen Oboe beträgt zweieinhalb Oktaven.
Das Englischhorn (französisch Cor anglais) klingt eine Quint tiefer und hat einen birnenförmigen Schallbecher und ist im Klang dunkler als die Oboe.
Klarinette
Klarinette Die Klarinette hat eine zylindrische Bohrung und ein einfaches Rohrblatt. Bis auf das Mundstück das auch aus Kunststoff gefertigt wird besteht die Klarinette meist aus Grenadillholz. Das Griff-system wird aus versilbertem Messing gefertigt. Der Tonumfang der Klarinette von d bis b3, der optimale Klangbereich liegt zwischen d und e3. Der Ton wird mit dem Rohrblatt erzeugt, das die Luftbahn des Mundstückes periodisch verschließt. Bei tiefen Tönen können gradzahligen Teiltöne nicht mitschwingen, bei hohen Tönen sind sie jedoch normal vertreten. Dadurch klingen tiefe Töne sehr weich, hohe Töne eher grell. Auch die Es-Klarinette ist in den Blasmusiken oft zu hören.
Saxofon
Saxofon Das Saxophon wurde vom Belgier Adolphe (eigentlich Antoine Joseph) Sax 1840 in Paris entwickelt und hat auch daher seinen Namen. Es ist ein Holzblasinstrument aus Metall mit ein-fachem Rohrblatt und weiter, stark konischer Mensur. Das Rohr hat 20 Tonlöcher, die durch Klappen abgedeckt sind. Diese Klappen können durch einen Hebelmechanismus gruppenweise mit den ersten drei Fingern jeder Hand geöffnet werden. Zwei Zusatzlöcher, die so genannten Ãœberblaselöcher, erlauben es, Töne zu erzeugen, die eine Oktave über oder unter der Normallage erklingen. Die am häufigsten verwendeten Saxophone sind das Sopran-, das Alt-, das Tenor- und das Baritonsaxophon. Alle diese Versionen haben einen Tonumfang von zweieinhalb Oktaven. Die meisten Saxophone haben ein nach oben aufgebogenes Schallstück. Das Saxophon hat einen warmen und samtartigen, in hohen Lagen durchdringenden Klang.
Horn
Horn Das Naturhorn, das erstmals Aufnahme in das Orchester fand, wurde um 1650 in Frankreich entwickelt und ist eine größere Version der kleinen, sichelförmigen Hörner mit kreisförmig gewundenem Rohr. Das Jagdhorn, das Anfang des 18. Jahrhunderts im Orchester eingeführt wurde, erzeugte nur rund zwölf Töne der natürlichen Obertonreihe. Mit der Erfindung der Technik des Stopfens im Jahre 1750 wurden die Hörner leistungsfähiger. Beim Stopfen schiebt der Spieler die Hand in die Stürze des Hornes, um die Tonhöhe um einen Halbton zu ändern. Trotz dieses Fortschritts waren immer noch zusätzliche Rohrlängenerforderlich, die so genannten Bögen oder Krummbügel, um in verschiedenen Tonlagen spielen zu können. Dies machte das Instrument sehr unhandlich.
Die Erfindung von Ventilen im 19. Jahrhundert revolutionierte das Horn, denn jetzt konnte der Spieler die Rohrlänge (und damit den Ton) allein durch die Bewegung eines Fingers verändern. Ein in F gestimmtes Horn mit drei Ventilen kann eine vollständige chromatische Skala über drei Oktaven erzeugen, vom B unterhalb des Bassschlüssels (eine Quinte höher notiert) an aufwärts. Heute benutzt der Hornist die Technik des Stopfens, um Intonation und Klangfarbe zu verändern. Das moderne Horn in F hat drei Ventile, kreisförmige, enge Windungen, die sich am Ende zu einem breiten Schallstück öffnen, und ein trichterförmiges Mundstück, das für den weichen, warmen Klang des Hornes verantwortlich ist. Das Doppelhorn in F und B, das um 1900 eingeführt wurde, verdrängt das F-Horn zunehmend. Es hat ein zusätzliches Ventil, um den B-Stimmbogen umzuschalten, und bietet einige technische Vorzüge. Im modernen Symphonieorchester sind in der Regel vier Hörner vertreten. Das Waldhorn in F ist eines der „längsten“ Blasinstrumente: Würde man es „abwickeln“, so hätte es die stattliche Lange von 3,60 m. Nur die Kontrabass-Tuben (B oder C) sind „länger“ (bis 5,50 m). Das Waldhorn gilt zusammen mit der Oboe als das am schwierigsten zu spielende Instrument.
Tenorhorn
Tenorhorn Das Tenorhorn („Infanteriecello“) gehört ebenfalls zur Familie der Bügelhörner (siehe letzter Absatz) und klingt eine Oktave tiefer als das Flügelhorn. Es ist äußerst beweglich und somit wie das Flügelhorn für schwierige Läufe und Melodiepassagen besonders geeignet. Es unterscheidet sich von der Posaune durch den viel weicheren, tragenden Klang. Ursprünglich auch in Trompetenform gebaut, sind heute nur noch die ovale Form (mit Zylinderventilen) oder die Tuba-Form (mit Zylinder- oder Perinet-Ventilen), jeweils mit nach oben gerichtetem Schallbecher gebräuchlich.
Tenorhorn und Bariton sind eigentlich identische Instrumente, obwohl die Baritonstimme (im Bass-Schlüssel) mit möglichst weit mensurierten Instrumenten geblasen werden soll, um die etwas tiefere Lage gegenüber den Tenorhörnern (im Violin-Schlüssel) klanglich besser zur Geltung zu bringen. Vier Ventile sollten generell zum Standard gehören.
Im Musikverein haben „die Tenöre“ weit gefächerte Aufgaben. Von der Melodie über eigenständige Nebensolo-Passagen und harmonische Aufgaben, müssen sie mitunter sogar die Tuben in ihrer Bass-Funktion unterstützen. Ihre eigentliche Domäne ist jedoch die tschechisch-böhmische Blasmusik, wo sie sich mit den Flügelhörnern abwechseln.
Posaune
Posaune Die Posaune hat sich im 15. Jahrhundert aus der damals s-förmigen Trompete entwickelt. Als einziges Blasinstrument hat sie statt der Ventile einen so genannten Zug. Durch das Herausziehen dieser u-förmigen Röhre wird die Tonhöhe in sieben Stufen erniedrigt. Zusätzlich gibt es heute bei bestimmten Instrumenten 1 bis 2 Ventile in Höhe des Schallstücks. Der Vorteil des Zuges besteht einerseits in der Tonschönheit und andererseits in der stufenlosen Regulierbarkeit der Tonhöhe (Glissando-Effekt). Der Ton ähnelt dem der Trompete, ist aber noch variabler, von scharf und grell bis voll und majestätisch sind alle Möglichkeiten denkbar. „Eine Posaune kann lachen oder weinen“. Gebräuchliche Formen sind heute: die Tenor-Posaune und die weit gebaute Bass-Posaune mit zwei Quart- und Quintventilen (alle in B). Im Sinfonieorchester sieht man hin und wieder mal die unhandliche Kontrabass-Posaune in F.
Im Musikverein variiert die Verwendung der Posaunen je nach Musikart von Melodie bis hin zu Rhythmusaufgaben.
Trompete
Trompete Trompeten gibt es in verschiedenen Stimmungen und Größen. Standardinstrument ist die Trompete in B, die es in zwei Bauformen gibt: Die Konzerttrompete mit Zylinderventilen und die „moderne“ Jazz-Trompete mit Pump-(Perinet-)Ventilen.
Die Geschichte der Trompete ist lang. Trompetenartige Instrumente (ursprünglich aus Holz) begleiten die Menschheit schon lange. In der Antike spielen sie eine wichtige Rolle als Kriegs- und Tempelinstrumente.
Durch die Kreuzzüge gelangten Trompeten nach Europa, wo man spätestens seit dem 13. Jahrhundert die Tromba oder Busine, eine Trompete mit gestrecktem Rohr, blies. Um es vor dem Verbiegen zu schützen, wurde das Rohr seit dem 14. Jahrhundert zu einem flachen S gebogen und seit dem 15. Jahrhundert gibt es die moderne Bügelform. Noch war es aber nicht möglich, auf diesen (ventillosen) Instrumenten Melodien zu spielen. Durch Veränderung der Lippenspannung konnte der Grundton des Instrumentes zwar überblasen und Obertöne erzeugt werden, aber es standen nur (Natur-)Töne im Abstand von Quinten, Quarten oder Dreiklängen zur Verfügung. Eine vollständige Tonleiter konnte nur in hohen Tonlagen geblasen werden. So entwickelte sich aus der Not heraus die hohe Kunst des Clarinoblasens.
Ende des 18. Jahrhunderts wurden dann Stopf-, Klappen- und Zugtrompeten eingeführt, doch der Durchbruch kam erst später: Um 1815 wurden endlich die ersten Ventile entwickelt, die es ermöglichten, eine chromatische Tonleiter auch in tiefen Lagen zu blasen. 1820 gab es die ersten Trompeten mit Ventilen. Erfinder dieser Kastenventile waren der Hornist Heinrich Stölzel und Friedrich Blühmel in Berlin. Die heute gebräuchlichen Ventile wurde jedoch erst später entwickelt: 1832 baute Joseph Riedl in Wien das erste Dreh- oder Zylinderventil und 1839 verfeinerte Francois Pèrinet in Paris die alten Pumpventile entscheidend. Die gedrückten Ventile bewirken, dass der Windstrom durch Zusatzrohre geführt wird. Durch Druck auf das 1. Ventil wird das Instrument um einen Ganzton tiefer gestimmt; beim 2. Ventil um einen Halbton und beim 3. Ventil um eine kleine Terz. (Bei größeren Instrumenten ist ein 4. Ventil üblich, welches den Ton um 2,5 Töne, eine Quarte, erniedrigt.) Die Kombination der 3 Ventile erlaubt schließlich eine Vertiefung des Tones bis zu sechs Halbtönen: Genug um die Naturtöne auch in tiefen Lagen zu überbrücken.
Im Musikverein wird die Trompete neben Solo-Aufgaben vor allem in signalartigen Passagen und zur Akzentsetzung verwendet. Oftmals unterstützt sie auch die Flügelhörner in der Melodieführung. Mit ihrem prägnanten, scharfen und durchsichtigen Klang setzt sie sich jedoch von den Flügelhörnern deutlich ab und setzt so Schwerpunkte.
Flügelhorn
Flügelhorn Ein scheinbarer Verwandter der Trompete ist das Flügelhorn, das aber einer völlig anderen Instrumentengruppe zugeordnet wird. Nicht ganz Trompete, nicht ganz Waldhorn. Es gehört zur Familie der Bügelhörner, welche um 1825 (nach Erfindung der Ventile) regelrecht aus alten Signal- und Klappenhörnern entwickelt wurden. Hierzu zählen auch das Alt-, Tenor- und Baritonhorn sowie die Bass-Tuben. Diese Instrumente wurden hauptsächlich im Militärorchester verwendet um mehr Durchschlagskraft und Klangbreite zu erlangen. (18. Jahrhundert: Oboen, Klarinetten, Flöten, Fagotte und Hörner). Ihr Ursprung liegt im österreichisch-böhmischen Raum. Im Sinfonie-Orchester haben diese Instrumente nie eine Rolle gespielt (Ausnahme: Tuba). Das Flügelhorn unterscheidet sich von der Trompete durch seine konische, etwas weitere Bauart und den somit weicheren und wärmeren Klang, der Tonumfang ist jedoch derselbe. Ebenso wie bei der Trompete kommen sowohl Zylinder- als auch Perinet-Ventile zum Einsatz.
Im Militärorchester wie auch in Blasorchestern ist das Flügelhorn fast ausschließlich mit Melodieaufgaben betraut (Geige des Blasorchesters). Charakteristisch für das deutsche Blasorchester ist der wohltuende Kontrast zwischen den Flügelhörnern (weicher Klang) und den Trompeten (scharfer Klang). Daher ist es immer bedauerlich, wenn aus Mangel an Instrumenten (oder Geld) die Flügelhornstimme mit Trompeten geblasen wird.
Tuba
Tuba Ebenfalls zur Familie der Bügelhörner gehörend; wurde die Bass-Tuba im Jahre 1835 regelrecht in Auftrag gegeben. Der damalige preußische Musikinspizient Fr. W. Wieprecht hatte es satt, dass es keine genügend durchschlagkräftigen Bass-Instrumente für seine Musikkorps gab. Also erteilte er dem Berliner Instrumentenbauer Moritz den Auftrag, ein Bass-Instrument auf Bügelhorn-Basis zu entwickeln, was dieser dann auch tat. Damit war das Bass-Problem beim Marschieren gelöst und die bis dahin gebräuchlichen Ophikleiden (Klappenhörner mit grausigem Klang und miserabler Stimmung) konnten in den Ruhestand gehen. Die Tuba ist somit zusammen mit dem Saxophon das jüngste Instrument im Orchester. In Deutschland sind die „hohe“ Bass-Tuba in F oder Es sowie die „tiefe“ Kontrabass-Tuba in B am gebräuchlichsten, wobei meist die recht gelenkige Bass-Tuba in F als Einzelkämpfer im Sinfonieorchester Verwendung findet. Im Blasorchester sind jedoch die doch etwas behäbigeren B-Kontrabass-Tuben das wichtige Fundament, weil ja keine Streichbässe vorhanden sind. Die hohe Bass-Tuba (F/Es) verdoppelt die Bass-Linie meist in der Oktave um den obertonarmen Klang besser hörbar zu machen.
Die Tuben sind zusammen mit Waldhörnern, Posaunen und dem Schlagzeug für Rhythmus und Harmonie im Musikverein zuständig.
Schlagzeug
Schlagzeug Zur „Grundausstattung“ des Blasorchesters im Schlagwerkbereich zählen die große und die kleine Trommel sowie die (türkischen) Becken. Die heute gebräuchlichen Instrumente kamen nach 1700 durch die türkische Militärmusik (Janitscharenmusik) nach Europa und somit in die hiesigen Opern- und vor allem in die Militärorchester. Trommeln oder allgemeine Rhythmusinstrumente an sich sind jedoch wahrscheinlich beinahe so alt wie die Menschheit selbst. In der Umgangssprache wird die große Trommel gern als Pauke bezeichnet. Dies ist jedoch schlichtweg falsch. Unter Pauken versteht man Schlaginstrumente mit einem halbkugelförmigen Resonanzkörper und einem waagerecht darübergespannten Fell, die meist paarweise geschlagen werden. Diese Pauken haben eine (be)stimmbare Tonhöhe im Gegensatz zu den Trommeln, die sich allenfalls in der Klangfarbe nicht aber in der Höhe des Tones verändern lassen.
Die Fülle der Schlaginstrumente ist schier unendlich. Vom Drum-Set (kombiniertes Schlagzeug aus großer und kleiner Trommel, mehreren Becken und Tom-Toms) für die Unterhaltungsmusik, über die sogenannten Stabspiele (Lyra, Glockenspiel, Xylophon, Marimbaphon, Vibraphon) bis hin zu den Rassel- und Effektinstrumenten (Triangel, Schellenring, Holzblöcke, Hupen, Vogelstimmenpfeifen, usw.) haben die Schlagzeuger eine Menge Dinge zu bedienen.